Klassensprechertag

Am 27.01.2015 trafen sich 23 KlassensprecherInnen des 5. und 6. Jahrgangs aus Olpe und Drolshagen in der „Kleinen offenen Tür“ (KOT) in Drolshagen.

Ziel dieses Tages war es, den Kindern Gelegenheit zu geben, sich (besser) kennenzulernen und mit ihnen über die Schulordnung zu sprechen.

Gegen 8:30 Uhr trafen alle SuS aus Olpe in Begleitung von Herrn Baethcke mit dem Bus am Marktplatz ein. Die Drolshagener Kinder waren von der Schule aus zu Fuß in Begleitung von Frau Tillmann in die KOT gekommen. „Ich finde es toll, dass die Olper jetzt auch mal zu uns kommen“, hatte ein Schüler unterwegs geäußert und andere es gleich bekräftigt.

Nach der Begrüßung durch Stefan Lamer, den Leiter der KOT wurden die Kinder zunächst über den geplanten Ablauf des Tages informiert und mit den Räumlichkeiten vertraut gemacht. Als nächstes folgte dann ein Spiel zum Auflockern. Waren manche anfangs noch etwas zögerlich und zurückhaltend, beteiligten sich dann doch sehr schnell alle mit Feuereifer.

Danach folgten Kooperationsspiele für die gesamte Gruppe. In der abschließenden Übung bekamen die Kinder die Aufgabe, mithilfe eines Seils eine Brücke zu bauen, über die alle gehen sollten. Hier zeigten sie echten Teamgeist: Einige äußerten Vorschläge, wie diese Aufgabe wohl am besten zu bewältigen sei, während die anderen zuhörten. Schließlich wurde der Vorschlag, den die meisten für gut befanden, ausprobiert. Mit einem großen Lob für die ruhige, geduldige Bewältigung der Aufgabe und Anerkennung, wie sehr dabei aufeinander geachtet wurde, endete der erste Teil.

In der Frühstückspause konnten dann auch „endlich“ die vorhandenen Spielmöglichkeiten der KOT ausgiebig genutzt werden und die Kinder dabei ganz ungezwungen aufeinander zu gehen.

Im zweiten Teil ging es dann um unsere Schulordnung. Nach einer kurzen Einführung wurden alle Kinder in Kleingruppen eingeteilt. Jede 4rerGruppe erhielt eine „Daumenhoch“ und eine „Daumenrunter“ Karte. Außerdem durften sie blind 5 Karten ziehen, auf welchen jeweils ein Begriff zu gewünschtem bzw. unerwünschtem Verhalten stand.

Die erste Aufgabe lautete, die gezogenen Begriffe jeweils dem „Daumenhoch“ bzw. „Daumenrunter“-Button zuzuordnen. Diese Aufgabe bewältigten alle Gruppen mit Leichtigkeit. Die zweite Aufgabe bestand darin, den Begriff in einer Szene so nachzustellen, dass Zuschauer erkennen können, was damit gemeint ist. Auf diese Weise sollten sich die Kinder nochmals intensiver mit den Begriffen auseinandersetzen. Abschließend wurde jede Darstellung fotografiert, einmal nur die Szene und einmal mit der Auflösung. (Die so entstandene Fotostrecke könnte nun auch für Einsätze in Klassen genutzt werden.)

In der Großgruppe wurden dann gemeinsam alle Fotos geschaut und somit alle Kinder mit allen Begriffen vertraut gemacht. Dabei wurden außerdem noch Fragen geklärt, warum manches z.B. erwünscht ist oder anderes unerwünscht, warum es wichtig ist, diese Regeln für das Schulleben zu haben und wie Schüler, Eltern, Lehrer und Schulleitung dabei mitwirken.

Nach so intensiver Arbeit war die Pizza zur Mittagspause eine willkommene Abwechslung und ihr Eintreffen wurde dementsprechend bejubelt!

In der Abschlussrunde gab neben der Kritik, dass einigen das Anschauen der Fotos zu lang gedauert hatte, sehr viele positive Feedbacks. Und manches Vorurteil über „die Drolshagener“ oder „die Olper“ konnte an diesem Tag abgebaut werden. Einige Kinder sprachen sogar davon, neue Freunde gefunden zu haben. Einig war man sich darin, dass ein solcher Tag unbedingt wiederholt werden sollte.